| Cordoba - Carmona - Sevilla Besuch der Altstadt Cordoba sie gilt als eine der touristischen Sehenswürdigkeiten Spaniens. Zuerst besuchten wir die Blumenstrasse, dann die wunderschöne Moschee, eine der letzten von 300 Synagogen, die durch die christliche Reconquista nach der Vertreibung der Juden und Muslime nicht zerstört wurde. Nachmittags flanieren in der Judería (die Altstadt, in der Juden und Araber lebten) mit ihren engen Gassen, Lunch in einem Garten mit Orangenbäumen. Kalif Abd ar-Rahman I. begann 785 den Bau dieser beeindruckenden Moschee, der drittgrößten Moschee der Welt. Mit einer Ausdehnung von 23.000 Quadratmetern begründete sie den Kalifat-Stil, der römische, byzantinische, syrische, persische und gotische Elemente einband und die Wurzel aller spanisch-muslimischen Architektur der nächsten Jahrhunderte war. Etwa 860 Marmorsäulen tragen in parallele Geraden gereiht das Doppelsystem der "Bögen über Bögen", ein einzigartiges Spiel von Licht und Schatten. Im Jahr der Rückeroberung durch die Christen wurde die Mezquita 1236 zur christlichen Kathedrale geweiht. In ihrer Mitte baute man ab 1523 während 23 Jahren ein gewaltiges Kirchenschiff in einem gotischen Stil, in den aber auch Elemente der Renaissance und des Barock einflossen. Archäologische Grabungen haben Fundamente eines Gotteshauses aus dem vierten und sechsten Jahrhundert nachgewiesen, also noch vor der Eroberung der Stadt durch die Araber. |
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![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Weiterfahrt nach Carmona. Spaziergang durch die schmalen Gässchen, Mithilfe beim eingeklemmten Auto der Texaner (habe sie in Granada wieder getroffen), gemütliche Caférunde mit Heiri auf dem Dorfplatz. Abends im Hotel Melia Tryp Macarena in Sevilla. |
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