2. Tag: Myra/Mugla
Fahrt entlang der Küste Lykiens über Finike nach Myra. Unsere Hintermänner im Bus Samuel und Fadri wirken noch sehr verschlafen. Roger, Marcel und Cyrill, drei charmante junge Männer diskutieren schon heftig in der Taubstummensprache. Wir versuchen es auch mit unserer Gebärdensprache. Roger, er ist nicht ganz taub,  übersetzt, wenn es nötig ist.  Das Wetter ist passabel, kalt, aber fast trocken. In Myra besuchen wir zuerst die Felsengräber, die in den Akropolisberg gehauen wurden. Erfrischend die Orangenbäume und der frischgepresste Orangensaft. Dann Besuch der Nikolauskirche. Der Nikolaus war  Bischof von Myra! Seine Geschichte führt zurück ins vierte Jahrhundert. Hier lebte und starb er, angeblich am 6. Dezember!  Die nach ihm benannte Kirche wurde im 11. Jahrhundert n. Chr. erbaut, später vergrössert, ausgeschmückt und durch die Gaben der Pilger zu einer Basilika erweitert. Die Stadt Myra, heute Kale, liegt an der Mittelmeerküste im Süden der Türkei zwischen den Touristen- hochburgen Antalya und Fethiye, wo wir  im Hotel Aries übernachten.

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